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In dieser Ausgabe

Deutsch-Russisches Workcamp nahe Irkutsk sucht Teilnehmer

Ein neues Sägewerk in Sibirien
von Axel Zimmermann

Deutsch-russische Kooperation im Zeichen der Ökologie
von Olga Ulanowa

Die deutschen Hochschulen. Ein Überblick
von Hermann Horstkotte

In 45 Minuten zum Baikalsee und zurück…
von Julia Hayn

Abenteuer Sprache – Komm doch zu uns!
von Franziska van Elten und Sarah Riolo

Ein Sprungbrett für die zukünftige Karriere
von N.G. Winogradowa

Deutschland Uni: Mausefallen für schlaue Mäuse
von Daria Bobrovskaya

Der Bologna-Prozess und seine Umsetzung in Russland
von Sergej Schmidt

Deutsche Tage in Tschita
von Michael Troitski

Machterhalt nach dem Matroschka-Modell
von Tobias Peter

Der Slawentreff Münchens
von Christian Arndt

Universitäten sind keine Unternehmen
von Elle Bildmann

Eine neue Tendenz, Plattdeutsch zu lernen
von Elle Bildmann

„Bürger in Bewegung“
von Elle Bildmann

Das Jahr des Drachens beginnt!
von Elle Bildmann

Bärenfleisch und andere sibirische Spezialitäten
von Alexandra Poblinkowa

Reisen als Lebensstil
von Elle Bildmann

„Meine Filme sind unheimlich naiv“
von Ina Schönhals

Guter Rutsch am Brandenburger Tor. Berlin feiert Silvester
von Daria Bobrowskaya

Schlote rauchen, Erdbeeren wachsen
von Oxana Skrebneva

Die Irkutsker Straße in Chemnitz
von Albrecht Neumann

Weißhaariger Riesenmensch liebt Hundefutter
von Christian Arndt

“Kundenzufriedenheit ist das Wichtigste im Hotelgeschäft”
Lubov Okladnikova und Jenny Preiß

Theorie oder Praxis?
von Sascha Preiß

"Wer braucht schon Alternativen?"
von Jenny Preiß

Berlin, du bist mein bester Newsmaker
von Alexandra Poblinkova

„Fachidioten! In der Theorie hui, in der Praxis pfui!“
von Jenny Preiß

Deutsch? Deutsch?! Deutsch!!!
von N.G. Winogradowa

Studienkolleg
von Pavel Boza Zegarra

Umfrage unter den DaF-Dozenten: Moderner DaF-Unterricht

Ostwärts
von Christine Naumann

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Irkutsk
von Thomas Graf Grote

Der Studienprozeß in Deutschland ist komplett anders als in Russland
von Anna Baldynova

Kennen sie eigentlich Oswald Wiener?
von Julia Arskaja

Die Typisch Deutschen
vom Pastor Joshua Lupemba

Do you speak English? Hier wird Deutsch gesprochen!
von Miro Jennerjahn

Deutsch-Russisches Workcamp nahe Irkutsk sucht Teilnehmer

In ‘Istok’, einem sozialen Dorfprojekt in der Nähe von Irkutsk, findet alljährlich ein kleines, aber feines, internationales Workcamp statt, in diesem Jahr vom 7. bis 18. Juli. Eine kleine Gruppe von russisch- und deutschsprachigen Menschen, wird gemeinsam in ‘Istok’ arbeiten, feiern und sich zu Themen austauschen, die sie bewegen. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen, die mindestens 18 Jahre alt sind, bereit sind unter sehr einfachen Bedingungen zu leben, und 100 Euro Teilnahmegebühr zu zahlen.
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Ein neues Sägewerk in Sibirien

Das erste Brett ist gesägt!

In der Juliusgabe 2011 habe ich erstmals über den Bau eines neuen Sägewerkes in Sibirien berichtet.

Ich möchte nun diesen Bericht fortsetzen und meine Erfahrungen und Eindrücke im letzten halben Jahr berichten.  Vorweg  eine gute Nachricht: das Sägewerk hat am 30. November 2011 nach 18 Monaten Bauzeit das erste Brett gesägt! Seit Mitte Dezember sind wir im Probebetrieb.

Sommer und Herbst 2011 waren gekennzeichnet von weiteren Baumaßnahmen. Auf dem Weg zur Realisierung gibt es verschiedene Meilensteine, die kennzeichnend  für den Projektfortschritt sind. Da war der erste Beton in der Saison 2011 am 06. Mai, und der letzte Beton, dank eines späten Winterbeginns, am 28. Oktober. Da war der erste aufgerichtete Stahlträger am 06. Jun. Da war die Verlegung von dreieinhalb Kilometern Elektrokabeln in der Halle, und das Einschalten der Stromversorgung am 11. Oktober. weiter »

Deutsch-russische Kooperation im Zeichen der Ökologie

Olga Ulanowa

Ulanova Olga

Dr. –Ing. Vize- Leiterin  des internationalen Umweltzentrums ”Baikal Waste Management” TU Irkutsk, Russland Mitglied der russischen Alumni-Association  des Bundeskanzlerprogramms, Alexander von Humboldt-Foundation, Moskau, Russland

Meine erste Bekanntschaft mit Deutschland begann im Jahr 1999, als ich als Stipendiatin einer Stiftung der Russischen Föderation mit einem „Stipendium des Präsidenten für das Studium im Ausland“ nach Osnabrück reiste. Dort studierte ich am Institut für Umweltsystemforschung (USF) bei Professor Dr. em. H. Lieth. Der deutsche Gelehrte Professor Lieth hat einen großen Beitrag gleistet zum Schutz des Baikalsees, und außerdem dazu beigetragen, dass der Baikalsee im Jahr 1996 in die Liste des Weltnaturerbes von der UNESCO aufgenomamen wurde. weiter »

Die deutschen Hochschulen. Ein Überblick

Humboldt Universität zu Berlin

An rund 350 öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland lernen und forschen gegenwärtig gut zwei Millionen Studierende. Annähernd zehn Prozent sind sogenannte „Bildungsausländer“: Studierende ohne deutschen Schulhintergrund. Im gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit den gestuften Studiengängen zum Bachelor, Master und Doktor wird das Angebot in Lehre und Forschung immer internationaler.

Die deutsche Hochschullandschaft ist vielfältig differenziert. Sie umfasst rund sechzig oft weltbekannte Kunst- und Musikhochschulen, rund 120 Universitäten mit häufig langer Tradition und seit rund dreißig Jahren inzwischen mehr als 160 Fachhochschulen (FH).

Der Unterschied zwischen den beiden nichtmusischen Hochschultypen: In der FH-Ausbildung werden von Anfang an Verbindungen zur Praxis geschaffen, während Uni-Studenten tiefer in die theoretischen Grundlagen eindringen müssen. Fachhochschulen sind in der Regel Spezialhochschulen beispielsweise für Wirtschaft, Technik oder etwa Erziehung und Sozialarbeit, während die Universitäten durchweg breiter aufgestellt sind – je nach Universität buchstäblich von A wie Astronomie bis Z wie Zoologie. Die Mehrheit aller Studierenden sind Frauen. weiter »

In 45 Minuten zum Baikalsee und zurück…

Moderner Unterricht via Internet

Unterricht über die Kontinente hinweg

Unterricht über die Kontinente hinweg erleben momentan die Gymnasiastinnen der 5b des Mädchenbildungswerks (MBW) in Gemünden am Main (Bayern).

Im Dezember besuchte S. Gregorieva, Deutschlehrerin in Ulan-Ude in Burjatien (Russland), das MBW im Rahmen des vom Pädagogischen Austauschdiensts (PAD) der Kultusministerkonferenz initiierten Programms und hospitierte u. a. in der 5b Gym. Sie nahm regelmäßig am Deutschunterricht teil und wurde in der Klasse auch selbst tätig, indem sie den Schülerinnen die Besonderheiten ihres Landes und der russische Sprache näher brachte. Begeistert von Land und Leuten wurde der Traum geboren, Frau Gregorieva in Burjatien zu besuchen. weiter »

Abenteuer Sprache – Komm doch zu uns!

Kerze auf Mongolisch? Fahrrad auf Maltesisch? Ein türkisches Lied? Psycholinguistische Experimente?

Wir Studierende des Marburger Masterstudiengangs Deutsch als Fremdsprache lernen nicht nur, wie man ein Unterrichtskonzept und Lehrmaterialien erstellt und guten Aussprache- und Grammatikunterricht plant, sondern wir nehmen auch einige Kenntnisse aus unserem Studium mit, die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen mögen. Dazu gehört zum Beispiel, in den verschiedensten Sprachen (im vergangenen Semester zum Beispiel Mongolisch und Maltesisch) Vokabellernmethoden selbst auszuprobieren oder im Rahmen eines psycholinguistischen Tests zu erleben, wie sich unsere beherrschten Sprachen ganz automatisch aktivieren, unser Sprachwissen sich nicht unterdrücken lässt! weiter »

Ein Sprungbrett für die zukünftige Karriere

Die Welt entwickelt sich rasant, jeder Tag bringt Veränderungen, die unser Berufs- und Privatleben berühren. Wie kann man diesen Strom der Schwierigkeiten bewältigen? Wie kann man bei seiner Arbeit über Wasser bleiben und seine Kompetenzen verbessern?

Die Weiterbildungszentrum der Baikaluniversität für Wirtschaft und Recht hilft dabei, Antworten auf berufliche Fragen zu finden, aktuelle Probleme neu betrachten, sich Gleichgesinnten anzuschließen, und sich dabei eine Welt der Möglichkeiten in Bildung, der Erarbeitung neuer Strategien, der Lösung der kompliziertesten Verwaltungsaufgaben und in der Entwicklung der Führungsqualitäten für sich zu eröffnen. Welche Möglichkeiten werden jungen Spezialisten angeboten? weiter »

Deutschland Uni: Mausefallen für schlaue Mäuse

Der Weg zum Studium in Deutschland ist steinig und schwer, doch ist der Traum einmal erfüllt worden und die Immatrikulationsbescheinigung liegt in der Tasche, kommt es oft zu Enttäuschungen. Mal gefällt einem die Uni nicht, mal sind die Nebenjobmöglichkeiten im Bundesland zu gering, mal kann man sich in der Gegend schlecht adaptieren. Was wäre die perfekte Planungsstrategie und wie lassen sich die schmerzhaften Verrechnungen vermeiden? Was sind Gefahren und verdeckte Fallen, die auf die frischgebackenen Studenten in Deutschland lauern? Auf der Suche nach dem Studienwegweiser haben mir Studenten aus Russland, Kasachstan, China, Spanien, Tunesien und Deutschland mit Rat und Tat beigestanden.

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Der Bologna-Prozess und seine Umsetzung in Russland

Sergej Schmidt

Ich möchte meine Erfahrungen der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Russland mit der Erläuterung der drei wichtigsten Veränderungen durch dieses neue System beginnen:

Erstens ist es ein zweistufiges System der Hochschulbildung. An zweiter Stelle kommt die interuniversitäre Mobilität der Studierenden. Drittens gehören individualisierende Studienprogramme dazu, um den Übergang vom Studieren in zu spezifischeren Ausbildungswegen zu ermöglichen. weiter »

Deutsche Tage in Tschita

Deutsche Tage in Tschita

Im Oktober 2011 fanden in Tschita die ersten Deutsche Tage statt. Dank der finanziellen Unterstützung vom Generalkonsulat in Nowosibirsk und von der  Zabajkalski staatlischen geisteswissenschaftlich-pädagogischen Universität   „N.G. Tschernyschewski“ (ZabSGPU), unter Mitwirkung der regionalen und städtischen russlanddeutschen Gesellschaft und dem Zusammenschluss der Völker der Zabaikalie-Region. weiter »